Gelber Austernseitling (Pleurotus cornucopie)

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Der Austernseitling gehört zu einer Pilzart mit einer großen Anzahl unterschiedlicher Sorten. Fast allen ist gemeinsam, dass sie sich einfach züchten lassen. Interessant ist auch, dass sie beim Substrat nicht wählerisch sind, so lassen sie sich auf Holz, Stroh, Holzschnitzeln aber auch auf Kaffeesud züchten. Wird der Austerseitling auf Holz kultiviert, braucht er Erdkontakt.
Ich kultiviere den gelben Austernseitling aus verschieden Gründen: Seine gelbe Farbe ähnelt der der Eierschwämmchen und ist ein ästhetischer Genuss für das Auge. Er fruchtet im Sommer meist mehrmals und ist ein aromatischer Pilz. Er bildet Büschel, welche von einem Stiel ausgehen. Diese können eine beträchtliche Größe erreichen. Ein Nachteil ist, dass die Schnecken den Seitling ebenfalls sehr lieben. Es ist für ausreichenden Schneckenschutz zu sorgen. Zubereitung: Der Austernseitling eignet sich gut zum Braten und in Pilzsaucen. Vorzüglich sind auch die in Essig eingelegten Pilze. Es ist günstig, ihn klein zu ernten.
Ich empfehle die Zucht auf Holz. Ich habe gute Erfahrungen mit Buche gemacht. Die Stämme werden nach der Durchwachsphase teilweise eingegraben und bilden dann ein kräftiges Erdmycel aus. Auch hier kommen die Pilze oft aus der Kontaktzone zwischen Holz und Erde oder der Erde im Umkreis der Stämme.
Kulturanleitung: “Austernseitling-Beimpfung mit Getreidebrut“ Kulturanleitung: “Beimpfung von Baumstämmen mit Dübelpilzbrut“ |