Leuchtpilz (Panellus stipticus)

Dieser Pilz hat eine erstaunliche Eigenschaft entwickelt, er leuchtet im Dunklen. In unseren heimischen Wäldern leuchten manchmal vom Hallimasch befallene Wurzelstücke. Dieses Phänomen wird als Biolumineszenz bezeichnet und ist auch von den Glühwürmchen bekannt.

 

Für die meisten Beobachter in früherer Zeit war das leuchtende Holzes geheimnisvoll und unheimlich und wurde mit Zauberern, Feen und Elfen in Zusammenhang gebracht. Beim Panellus leuchten sowohl das Mycel als auch die Fruchtkörper.

 

Interessanterweise leuchtet nur die amerikanische Art des Panellus stipticus. Der europäische Panellus stipticus heißt herber Zwergknäueling  und leuchtet nicht.

 

Kultivierung:

Er lässt sich leicht auf Birke und Buche kultivieren. Wie ein Versuch zeigte wächst er auch auf Stroh gut und bildet auch dort Fruchtkörper. Zur Beimpfung hat sich Dübelbrut bewährt. Dieser Pilz ist kein Speisepilz. Bleibt die Pilzbrut über längere Zeit in den Gläsern bilden sich auch dort leuchtende Fruchtkörper aus. Vertrocknetes Mycel lässt sich durch Befeuchtung wieder aktivieren.

 

Kulturanleitung: Beimpfung mit Leuchtpilzdübelbrut“

 

Berichte dazu gibt’s unter:

http://www.mykonet.ch/Leuchtpilze.htm

http://bionik.fbsm.hs-bremen.de/LeuchtendePilze.pdf