Reishi (Ganoderma lucidum, Glänzender Lackporling)

Kein Pilz übte und übt auf die Menschen eine solche Faszination aus wie der Reishi. Er tritt in verschiedenen Formen auf, die unterschiedlichen Entwicklungstadien, seine Farbe, der Glanz, seine Sporenproduktion können jetzt einfach beobachtet werden.

 

Zum Namen:

Der Pilz kommt auch in Europa vor und wird bei uns als Glänzender Lackporling, in Japan als Reishi und in China als Ling Zhi  bezeichnet.

 

Zur Geschichte des Reishi:

Seit 4000 Jahren wird dieser Pilz in China als Heilpilz verwendet. Namen wie „Pilz der Unsterblichkeit“ deuten auf die große Wertschätzung hin. Auch in der chinesischen Kunst findet er sich in vielen Darstellungen. In der TCM ist er eine wichtige Medizin.

 

Beschreibung:

Fruchtkörper 5 bis 20 cm, rundlich, nierenförmig, fächerförmig, Oberfläche mit Kruste, hart, glänzend lackiert, jung cremefarben, später rötlichbraun. Rand Anfangs gelblich oder weißlich. Fruchtschicht: Poren rundlich, klein (4-6 pro mm), weißlich bis cremefarben. Stiel: Meist sehr lang, 5 bis 15 (25) cm und 1 bis 2.5 cm dick, dem Hute gleichfarbig, hart, glatt, lackiert, rund wie gedrechselt. Fleisch: Im Jugendstadion korkig, schwammig, dann hart, hellbraun.

 

Heilwirkung:

Seine vielfältigen therapeutischen Wirkungen werden auch von der heutigen Medizin bestätigt, ich möchte da auf die Information im Internet oder eines der Fachbücher über Mycotherapie verweisen.

 

Zur Kultivierung:

Der Pilz wächst in der Natur auf Laubholz, er wird aber heute in großem Maßstab auf Substrat aus natürlichen Stoffen kultiviert. Die von uns angebotene Intensivkultur bringt in relativ kurzer Zeit voll ausgebildete Fruchtkörper hervor.

 

Zubereitung:

Aus den klein geschnittenen und getrockneten Fruchtkörpern kann ein Tee zubereitet werden.

Der Geschmack ist etwas bitter aber nicht unangenehm.

 

Kulturanleitung: Reishi-Intensivkultur“