Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis)

Viele Pilzliebhaber zählen das Stockschwämmchen zu den wohl schmackhaftesten heimischen Pilzen. Es kommt bei uns im Herbst und Frühjahr auf Laubholz vor.

Es wächst in Büscheln, die Stiele sind an der Basis zusammengewachsen. Es hat einen aromatischen Pilzgeruch, welcher ganz typisch ist und auch ein gutes Merkmal zum Erkennen der Pilze.

 

Der Hut ist 3-6 (-10) cm, honiggelb bis gelbbräunlich, meist mit dunklerer, zimtbrauner, durchwässerten Randzone, fettig glänzend, bei feuchter Witterung schmierig; anfänglich halbkugelig, durch den Ring verschlossen, später flach ausgebreitet, gebuckelt. Die Lamellen sind gelblich bis zimtbraun. Der Stiel ist  rostbraun, sparrig-schuppig bekleidet. Wird es in der Natur gefunden sollte man es schon sehr gut kennen, da es Verwechslungsmöglichkeiten mit giftigen Doppelgängern wie dem Nadelholzhhäubling und dem grünblättriger Schwefelkopf gibt.

 

Zur Kultivierung:

Am bessten geeignet sind Laubhölzer mit großem Durchmesser (ab >20cm). Wichtig ist, dass die beimpften Stämme Erdkontakt haben und ein Erdmycel auszubilden können.

Es verwertet das Holz besonders lang, die Pilze kommen oft auch aus der Erde rund um die Stämme. Interessanterweise wird es von Schnecken verschont.

 

Zubereitung:

Es ist ein ganz vorzüglicher Suppenpilz. Verwendet werden nur die Hüte.

Falls Erde oder Sporen auf den Hüten sind, wäscht man es mit kaltem Wasser, bevor man es weiterverwendet.

Kulturanleitung: “Stockschwämmchen-Beimpfung mit Getreidebrut
Kulturanleitung: “Beimpfung mit Dübelbrut"