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Heilmittel aus der Natur - der Reishi

Der Reishi (Ganoderma lucidum) zählt zu den hoch geschätzten Heilmitteln in der TCM. Die Chinesen gaben ihm Namen wie „Göttlicher Pilz der Unsterblichkeit“ oder „Pflanze mit spiritueller Kraft“.

Sein Name weist sozusagen schon auf seine Kostbarkeit und seine medizinische Verwendung hin. Der Glänzende Lackporling ist nicht nur in Japan und China
beheimatet, sondern auch in Europa. Der Habitus erinnert an Baumschwämme, er besitzt einen korkartigen Hut von fester Konsistenz. Je nach vorherrschendem Entwicklungsstadium kann er
äußerst skurrile Formen annehmen. Seine Farbpalette reicht von braunrötlich bis orange-weißgelblich.
Wird der Reishi getrocknet, behält er seinen Habitus und schrumpft kaum. Aufgrund seines holzigen Fruchtkörpers und seinem leicht bitteren Geschmack findet er Verwendung als Tee, in Extrakten oder auch in Kapseln als Pilzpulver.
Die Triterpene und Beta-Glucane zählen zu den wichtigsten Wirkstoffgruppen des Glänzenden Lackporlings. Diese Stoffe regen das Immunsystem an und werden therapeutisch in der Krebstherapie und zur Vorbeugung von unterschiedlichen Krankheiten eingesetzt.

Unser Verarbeitungs-Tipp

Wird der Reishi selbst kultiviert und verarbeitet, gilt es, Folgendes zu beachten:
Die frischen Pilze werden geschnitten und anschließend im Backrohr oder Dörrapparat vollständig und schonend (bei max. 40–50 °C)
getrocknet. Die Aufbewahrung in gut verschließbaren Gefäßen ist essenziell. Je nach Bedarf kann für die Verwendung als Tee ein Pilzpulver (mittels Kaffeemühle) hergestellt werden. Hier gilt: Je feiner gemahlen, desto besser. Für 1 Tasse Tee benötigt man etwa 1–2 Teelöffel gemahlenen Reishi. Da der Reishi etwas bitter schmeckt, kann er auch in geringerer Menge gemeinsam mit Teekräutern oder Kaffee getrunken werden. Das Wasser sollte beim Aufgießen nicht mehr kochen, da bei zu hohen Temperaturen hitzelabile Inhaltsstoffe im Pilz verloren gehen könnten. Kauft man Kapseln mit Pilzpulver oder Extrakte aus dem Reishi, sollte unbedingt auf die biologische Herstellung, schonende Verarbeitung, Herkunft und Qualität geachtet werden. Informationen dazu können beim Produzenten erfragt werden. Die Dosierung muss individuell mit Ärzten oder Mykotherapeuten abgestimmt werden. Auf der Verpackung gibt es meist auch empfohlene Tagesdosierungen. Diese können hilfreich sein, wenn der Reishi „nur" zur Vorbeugung eingenommen wird.

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